Kiwi bei Kulmine

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​Ich kenne Petra schon seit vielen Jahre durch ihre Seminare und eines Tages nahm sie mich mit zu Kulmine.
Seitdem helfe ich gerne mit, wenn es ums Zuschneiden geht.

Das Hantieren mit den schönen, weichen, bunten Stoffen macht mir großen Spaß. Besonders die orange-gelben Kulmines haben es mir angetan!
Die Arbeit mit Petra ist für mich eine wertvolle Bereicherung. Aber auch über den gelegentlichen Kontakt mit den anderen Mitarbeiterinnen freue ich mich immer wieder. 

Manchmal, wenn Nina und Mela zu Besuch sind, höre ich die drei bei ihren Ideen-Runden lachen.
Dann macht mir die Arbeit im Zuschneideraum doppelt Spaß. Das Lachen der drei wirkt einfach ansteckend. 

Alleine schon an der tollen Homepage ist zu spüren, was für ein starkes Dreiergespann sie sind.
Ich bin von der Arbeit dieses Dream-Teams dermaßen beeindruckt, dass ich beim Lesen von der Homepage und dem Blog eine Gänsehaut nach der anderen auf den Armen bekomme. 

Und ich bin froh, diese Frauen zu kennen und ein Teil des Kulmine-Teams zu sein. 

– Kiwi


Eine andere Wahrheit

Es geht um eine andere Wahrheit als die, die du aussprichst.
Wenn du sie erkennen willst,
höre sie vom Grund deines Wesens heraufbranden.
Denn aus dieser inneren Notwendigkeit wird die Vision geboren.

Faouzi Skali

Tagebuch einer Kulmineanfängerin Teil 2: Jetzt wird’s bunt!

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​Ich wusste nicht genau, an welchem Tag meine Menstruation anfängt. Also entschied ich mich, eine weitere Slipeinlage auszuprobieren.
Dieses Mal eine midi Slipeinlage mit Flügeln in der Farbe Ranunkel.
(Also Langeweile kommt bei den Farben ja nicht auf!)

Wie schon beim ersten Mal vergaß ich sie relativ schnell.
Obwohl die Oberfläche nach der ersten 60° C Wäsche ein wenig aufraut, war sie trotzdem schön weich und angenehm. Dank des Druckknopfs muss man auch nicht darauf achten, ob sie herausfällt, wenn man zur Toilette geht. 

Nun war das dann tatsächlich der Tag an dem die Blutung anfing, was die Slipeinlage leider nicht komplett verkraftete. Das fiel mir aber erst auf, als ich sie am Abend raus nahm.
Es hatte ein wenig durchgedrückt, sodass ich dann nicht nur die Slipeinlage unter Wasser auswusch, sondern gleich die Unterhose mit. Das war dann aber auch kein großes Problem.


Die flexible Welt der Helas
Meinen dritten Versuch mit den Kulmines machte ich vor kurzem, als ich die mini Helabinde in Himbeere probierte.
Praktisch finde ich, dass man sie unterschiedlich falten kann, da man die zwei Seiten übereinander legt. Auf diese Weise passt sich die Hela auch an die Größe der Unterhose an.
Wie schon bei den Slipeinlagen gefiel es mir, dass die Binden so weich sind. Es fühlt sich einfach an wie eine dickere Unterhose. Überhaupt nicht als ob man seine Tage hätte und eine ungemütliche Binde mit sich herumträgt. Zu der Mini-Hela ist mir nur aufgefallen, dass sie sich bei mir ein wenig zusammen knittert. So spürte ich sie dann gegen Nachmittag beim Laufen und hatte ein wenig Angst, dass sie ungeschickt verrutscht (was aber gar nicht der Fall war). 

Zwei Tage später machte ich den Versuch mit einer midi-Hela in blutrot. Diese rutschte überhaupt nicht. Auch mit der Saugfähigkeit war ich zufrieden. Das war eine meiner größten Bedenken beim Thema Stoffbinden. Aber bei schwacher Blutung (zu wenig, um OBs zu benutzen) ist die midi-Binde mehr als dick genug.
Und wie beim ersten Versuch hatte ich auch hier kein nasses Gefühl. Was ich gegen Mittag nutzte, war, dass ich die Binde anders herum faltete. Dann war der benutzte Teil innen und ich hatte somit ein frisches Gefühl.


Ein Loblied auf Pfannkuchen

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Pfannkuchen sind ein schnelles und einfaches Essen in unendlich vielen Varianten.
Und weil ich Pfannkuchen so liebe, experimentiere ich gerne mit ihnen.

​Auf diese Weise entstanden zum Beispiel Muffinpfannkuchen.
Um diese fluffigen Minipfannkuchen auch genießen zu können, einfach den Teig ein bisschen dicker machen (und etwas Backpulver dazu geben), ihn in Muffinförmchen geben und in den ca. 180°C heißen Ofen schieben.
Wenn sie sich schön aufgeplustert haben und leicht gebräunt sind, können sie herausgeholt werden. Leider fallen sie nach dem Abkühlen schnell zusammen. 

Gerade gestern hatte ich dann Lust, meine Frühstücks-Pfannkuchen etwas gehaltvoller zu machen und habe die neue Kreation „Müslipfannkuchen“ getauft: Nachdem der Teig in die Pfanne gegossen ist, direkt in den noch nassen Teig eine kleine Menge Haferflocken streuen. Die Flocken werden wunderbar knusprig, wenn der Pfannkuchen umgedreht wird – man muss nur etwas aufpassen, dass sie nicht verbrennen. 

Aber was isst man nun zu Pfannkuchen, damit sie nicht immer gleich schmecken? 

Wer es gerne süß mag, wird mit Ahornsirup und Zuckerrübensirup eine Freude haben.
Für besonders leckere Gelegenheiten kaufe ich mir ab und zu ein Glas Mandel Tonka Creme und die absolute Luxusvariante habe ich im Hauswirtschaftsunterricht in der Schule kennengelernt:
Den Saft eingelegter Kirschen mit etwas Stärke aufkochen, die Kirschen wieder dazu geben und die noch warmen Kirschen zusammen mit Vanilleeis und Pfannkuchen genießen.
Ganz einfach kann man auch selbst eine kleine Menge Apfelmus herstellen, indem die klein geschnittenen Äpfel gedämpft und dann mit dem Stabmixer zerkleinert werden.
Und jetzt, wo die Rhabarber Zeit ist, kann man das ganze natürlich noch um etwas von diesem Gemüse* erweitern.

Die salzigen Varianten sind fast unendlich, aber besonders lecker ist es, etwas geriebenen Käse auf die fast fertigen Pfannkuchen zu geben, ihn einmal einzuklappen und den Käse dann noch etwas schmelzen lassen. Dazu passen in Scheiben geschnittene Tomaten mit etwas darüber gegebenen Balsamiko Essig.
Etwas mehr Arbeitsschritte, aber mindestens genauso lecker schmeckten Champignons mit (Hafer)Sahne als Füllung für die Pfannkuchen: Kleingeschnittene Zwiebeln anbraten, die geschnittenen Champignons dazu geben und die gewünschte Sahnevariante dazu geben. Mit etwas Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken und warten, bis die Pilze weich sind. 

Meinen Teig stelle ich mit einem Ei, Dinkelmehl, Reismilch, einer guten Prise Salz und Backpulver her. 

Ergänzung: Danke an Magdalena für das schöne Bild! 🙂 

*Findest du es auch seltsam, dass Rhabarber als Gemüse bezeichnet wird?
Ich habe dieses Wissen durch meine Gemüsekiste erhalten und die Begründung für diesen Blogeintrag gerade noch einmal gegoogelt. Es wird botanisch dem Gemüse zugeordnet, weil wir nicht die Früchte, sondern die Stängel essen.


Leipzig, 21. September ’17

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beauty & nature
Karl-Liebknecht-Str. 27, Leipzig
21. September 2017 von 20–22.00 Uhr

Petra leistet Pionierarbeit im Bereich der nachhaltigen Menstruationsprodukte. Neben Aspekten des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit verfolgt sie mit Kulmine zusätzlich noch ein anderes Ziel: Die Bewusstmachung der weiblichen Kraft. 

Es dreht sich alles um den weiblichen Zyklus, Kulmines weiblicher Wirtschaft und Philosophie und auch um einfache, alltagstaugliche Übungen für die Stärkung der weiblichen Kraft. Außerdem gibt es die Gelegenheit, das Kulmine-Sortiment direkt kennenzulernen und sich dazu beraten zu lassen.

Veranstaltung beginnt pünktlich. Einlass nach 20:15 Uhr nicht mehr möglich.
Um unverbindliche Anmeldung unter info@kulmine.de wird gebeten.

www.beautyandnature.de
Bildquelle: beauty&nature Leipzig GmbH


Petra Sood
Inhaberin

Als Gründerin von Kulmine begleiten Petra die Themen Menstruation und Frauengesundheit schon seit Jahrzehnten und finden immer neue Vertiefungen in Einsicht und Einfachkeit. Ihr Humor, ihre tiefe Ruhe und Leidenschaft für alles, was sie tut, machen ihre Veranstaltungen zu einer Inspiration und verbindet die Menschen.


Tagebuch einer Kulmine-Anfängerin Teil 1

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Liebe Leserinnen,
ich bin 21 Jahre alt und versuche gerade, mein Interesse an Umweltschutz und Nachhaltigkeit auf eines der intimsten Themen meines Lebens zu erweitern: meine Menstruation.
Nun bin ich es dank toller Freundinnen und einer sehr offenen Mutter gewohnt, über Dinge wie Gefühle, Meinungen, Liebe aber auch über die Menstruation ganz offen zu sprechen.
Durch eine dieser Freundinnen bin ich zu Kulmine gekommen. Aber es hat mich nun doch einige Zeit gekostet, aus der passiven Rolle der Zuhörerin zur aktiven Rolle der Anwenderin zu wechseln.
Jetzt besitze ich seit knapp einer Woche meine ersten Produkte und möchte gerne alle interessierten / skeptischen / neugierigen Frauen an meinen ersten Erfahrungen und ehrlichen Gedanken dazu teilhaben lassen.

— Laura

1. Versuch: naturweiße mini Slipeinlage mit Flügeln
Heute ging es für mich als Tagesausflug nach Köln, um das DFB-Pokalfinale der Frauen im Stadion anzusehen.
Angekündigt waren knapp 30°C. Allgemein verwende ich bei Tagesausflügen gerne eine Slipeinlage, da sie mir ein Gefühl von Hygiene und Sicherheit gibt.
Heute Morgen dachte ich, das wäre der perfekte Zeitpunkt, eine der kleineren Slipeinlagen auszuprobieren. 

Was mir als allererstes aufgefallen ist (und das auch erst gegen Nachmittag), war, dass mir überhaupt nichts auffällt.
Bei herkömmlichen Wegwerf-Slipeinlagen hatte ich immer (vor allem in der Hitze) das Problem, dass sich die einzelnen Lagen voneinander trennten und anfingen, an der Haut zu kleben.
Mit der Kulmine-Slipeinlage klebte nichts, ich hatte nicht das Gefühl, unnötig mehr zu schwitzen (was womöglich an der fehlenden Membran liegt), von Ausfluss merkte ich nichts (kein nasses Gefühl dank guter Saugfähigkeit) und die Einlage blieb den Tag über an ihrem Platz.
Ich hatte ein gutes Gefühl dabei, meinem recht empfindlichen Körper nicht den ganzen Tag über die Luftzufuhr zu nehmen.
Zumindest dachte ich das in den wenigen Augenblicken, in denen ich an die Einlage dachte.
Wie gesagt, ich hatte sie den größten Teil des Tages schlichtweg vergessen. Was meiner Meinung nach ganz für sie spricht.

Fortsetzung folgt!


Wie war deine erste Erfahrung mit einer Stoffslipeinlage?

Brunnenfrau

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Tanzend
wie eine Schamanin
die den Regen beschwört
wohnt mir inne
eine Kraft
tief aus der Erde
durch die Füße
und fließt
durch die Knie
nach oben
ins Herz
öffnet sich
zeigt sich
hat ihren Platz
an sie zu glauben
darin Sicherheit zu fühlen
der nächste Schritt:
Vertrauen.

Mela

Slowmotion-Übung

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​Bei Kulmine on Tour wundern sich Frauen manchmal darüber, wie einfach die Übungen sind, die Petra vermittelt. Aber wie gut kann man sich komplexe Übungen merken und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sie in den Alltag mitnimmt?
Alle, die schon einmal Kurse oder Bewegungsarten gemacht haben, werden diese Frage beantworten können. Und sicherlich ganz unterschiedlich!

Für mich war aber durch all die Jahre immer wieder deutlich: Mit in meinen Alltag nehme ich genau diese kleinen feinen und dabei immer wieder so überraschend wirksamen Übungen. 

Zum Beispiel die folgende, in der es noch mal um die Stille geht und wie man diese üben kann. 

Heute kannst du Stille üben, indem du immer wieder Dinge, die du tust, mal wesentlich langsamer, mal wesentlich schneller machst.
Das können ganz einfache Aktivitäten, wie Gehen, Putzen, Duschen usw. sein.
Wenn du ungestört bist, gehe in deinem Zimmer, oder draußen, für 10 oder mehr Minuten im Zeitlupentempo, so langsam wie du kannst.
Zum Schluss stell dich eine Weile mit geschlossenen Augen hin und spüre den Unterschied zu vorher.
Wenn du dir Momente der Stille und Langsamkeit geschenkt hast, kann es sein, dass du sogar die Menschen um dich herum etwas anders, ein bisschen wie neu, wahrnimmst.
 

Wir freuen uns über Berichte mit deinen Erfahrungen. 

Anmerkung: Wenn du es gewohnt bist, Sachen sehr langsam zu machen, dann dreh die Übung einfach um und spiele mit verschiedenen Geschwindigkeiten!