Wie der Stand ist, Widerstand ist

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​Vielleicht hast du dich schon gefragt, wie so der Stand ist bei der Prinzessin. Aber heute geht es nicht nur um sie. Denn das Mädchen lebte nicht alleine in ihrem Elfenbeinturm, es hatte einige Tierfreunde – wie sich das für eine Prinzessin nunmal gehört.

​Bevor die Eule ihr Freund geworden war, gab es nämlich schon den Esel, der eines Tages kläglich vor ihrer Türe ih-ah gerufen hatte. Weil er so besonders kläglich gerufen hatte, nahm sie ihn in ihren Turm auf, fütterte ihn und räumte schließlich sogar einen ganzen Raum für ihn frei.
Und so lebte der Esel also mit dem Mädchen in dem Elfenbeinturm. Meistens stand der Esel mit hängenden Kopf trübsinnig und traurig in einer Ecke herum. Dabei seufzte er tief und wehleidig vor sich hin. Manchmal aber wurde er so sauer und wütend, dass er um sich schlug und trat, bis ihm seine Wut als Rauchwolken wieder zur Nase raus kam. 

Was das Mädchen noch nicht wusste: Der Esel war eigentlich ein verzaubertes Einhorn und als die Eule Nacht für Nacht zum Sprechen kam, hörte auch der Esel ihr zu. Und je weicher das Mädchen innerlich durch die Gespräche mit der Eule wurde, desto weißer wurde das Fell des Esels. Außerdem wuchs dem Esel auch noch ein goldenes Horn und es wurde mit jedem Mal ein bisschen größer.
Bis das Mädchen eines Tages verwundert ausrief: „Wo ist eigentlich mein Esel? Wer bist du überhaupt?“
Die Verwandlung am Esel war so langsam passiert, dass das Mädchen sie erst dann bemerkt hatte, als sie nicht mehr zu übersehen war. Und statt seufzend mit hängenden Kopf in der Ecke zu stehen, trug das Einhorn nun den Kopf stolz und hoch, und lief leichtfüßig und lebendig im Turm herum. 

Und als eines Tages ein Moment kam, wo der Esel früher wild um sich geschlagen hätte, schnaufte das Einhorn einmal empört vor sich hin. Dann trippelte es zur Tür, öffnete sie und ging mit elegantem Einhornschritt einfach nach draußen. Das Mädchen blickte dem Einhorn nach und staunte, wie einfach das aussah.
Einfach so zur Tür raus? Wie ging das? Und durfte sie das denn überhaupt? 

Wie ihr seht, hatte das Mädchen immer noch nicht die Erinnerung wieder gefunden, dass sie selber in den Turm gegangen war, dass es keinen Schlüssel gab, der sie einschloss und keine Türe, die sie hinderte herauszutreten. Es war ihre eigene Entscheidung gewesen hineinzugehen und damit war aber auch deutlich, dass sie genauso entscheiden konnte, wieder hinauszugehen. 

Das Einhorn hatte es vorgemacht, würde sie es auch tun?
Oder würden die vielen Probleme sie daran hindern?


Kulmine im Wochenbett: angenehm und weich!

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Immer wieder bekommen wir wertschätzende und auch für andere Kundinnen wertvolle Rückmeldungen von Kundinnen.
Die meisten werden auf einem Tumblr gesammelt und können hier gelesen werden. 
Den folgenden Erfahrungsbericht finden wir für alle Frauen interessant, die sich fragen, ob und wie sie mit Kulminebinden im Wochenbett gut versorgt sein können.


„Liebe Petra,

ich habe gerade geschaut und festgestellt, dass ich tatsächlich noch gar kein Feedback zum Wochenbett mit Kulmine gegeben habe. Dabei empfehle ich euch so fleißig weiter!
Und das Wochenbett ist schon soooo ewig her… Bei der Auswahl fürs Wochenbett habe ich mich von euren Empfehlungen leiten lassen. Direkt nach der Geburt im Geburtshaus ging es noch mit Vorlagen von dort nach Hause. Für daheim hatte ich für den Notfall noch Flockenwindeln ohne Plastik besorgt. Für alles weitere dachte ich mir, dass es ja genug Läden gibt, in die ich meinen Mann im Zweifelsfall noch Binden kaufen schicken kann. 

Die Faltbinden waren so viel angenehmer und weicher als alles andere und auch in der Handhabung lange nicht so aufwändig wie gedacht. Auch das Saugvolumen hat hier leicht gereicht, selbst an den ersten Tagen nach der Geburt. Benutzte Binden habe ich in einem Wäschesack gesammelt und mein Mann hat sie dann mit den Stoffwindeln oder der anderen 60°C Wäsche gewaschen. Durch den Wäschesack musste er nichts sehen oder anfassen, das er nicht wollte. Eingeweicht oder direkt ausgewaschen habe ich nichts, trotzdem gingen alle Flecken rückstandslos raus. Normalerweise trage ich Tangas, hatte mir fürs Wochenbett aber noch 5er-Packungen 0815-Slips besorgt in der Größe, die ich am Ende der Schwangerschaft hatte (hier eine Größe größer als normal). Mein Mann nannte sie liebevoll ,Omaschlüpfer‘. Die Binden haben gut gehalten, auch wenn ich vorher Zweifel hatte, ob das passt.
Der Wochenfluss ist ja nur die ersten Tage stark und wird dann immer schwächer. Netzhöschen hatte ich nur die ersten 2–3 Tage an. In denen habe ich mich nicht wohl gefühlt, sondern unbekleidet und ,krank‘.

Man kann die Faltbinden übrigens auch ganz super beim Wickeln mit Stoffwindeln als Prefold allein in einer Überhose nutzen, oder mit den kleineren eine Mullwindel boosten, um die Saugfähigkeit zu erhöhen.
Das haben wir nach dem Wochenbett eine Weile lang gemacht. Vielleicht ein guter Hinweis, wenn jemanden die hohen Anschaffungskosten im Vergleich zu Wegwerfhygieneartikeln abschrecken. Ich fand die Saugfähigkeit auch besser als bei Wegwerfartikeln und hoffe die Faltbinden noch bei 1–2 weiteren Wochenbetten nutzen zu können. 

Die Entscheidung für Kulmine im Wochenbett habe ich keine Sekunde lang bereut!“

— Michaela


Verhütung ohne Müll?

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​Die ideale Verhütung wurde noch nicht erfunden, also wird auch in Zukunft jede:r für sich gucken müssen, welche Vor- und Nachteile relevant für das eigene Leben sind.
Und die Frage nach dem Müll wohl eher selten eine Überlegung sein. Dabei kommen Verhütungsmethoden in allen möglichen Formen und die meisten bringen ihren ganz eigenen Müll mit sich – die einen mehr, die anderen weniger.
Also wieso nicht einfach mal gucken, wie viel Müll und Umweltbelastung durch Verhütung entsteht?

Kondome 
In beiden Versionen (für den Mann und als Femidom für die Frau) stehen sie vermutlich an der Spitze der müllverursachenden Verhütungsmethoden, da sie nur einmal verwendet werden können und natürlich einzeln in Folie verpackt sind. Da sie jedoch das einzige Mittel sind, das nicht nur vor ungewollten Schwangerschaften schützt, sondern auch vor Krankheiten, bleiben sie trotzdem das wichtigste Verhütungsmittel für alle, die wechselnde oder neue Partnerschaften haben. Etwas nachhaltiger sind vermutlich Kondome aus natürlich gewonnenem Kautschuk.

Hormone
Viel Müll entsteht auch durch hormonelle Verhütungsmittel in Tablettenform, als Pflaster und als Ring. Die Verpackungen, die regelmäßig anfallen, aber auch das Pflaster und der Verhütungsring und damit das (Plastik)Produkt selbst, müssen entsorgt werden.
Viel wichtiger aber ist, sich der Tatsache bewusst zu werden, dass auch Hormone ein Abfallprodukt sind, das entsorgt werden muss! Aufgrund von technischen Umständen kann es in vielen Kläranlagen nicht aus dem Wasser gefiltert werden. Es werden zwar neue Methoden wie Kohlefilter entwickelt, aber bis sie überall flächendeckend eingesetzt werden, wird noch einige Zeit vergehen und es ist fraglich, ob sie das Problem vollständig lösen können. Die Hormone gehen nach ihrer Zeit in den Kläranlagen in den natürliche Wasserkreislauf über, reichern sich in Gewässern an und können Schäden an Tieren hervorrufen. In meiner Lokaltzeitung las ich erst vor kurzem, dass die hormonelle Belastung eines größeren Flusses in der Nähe deswegen als kritisch eingestuft wird. Letztlich besteht auch die Möglichkeit, dass wir dieses belastete Wasser wieder zu uns nehmen.
Die anderen hormonellen Verhütungsmethoden sind von dieser Tatsache natürlich nicht ausgenommen, durch ihre Verabreichungsart und lange Verweildauer im Körper der Frau verursachen sie aber weniger Verpackungsmüll. Da gibt es die Depotspritze, das Verhütungsstäbchen aus nicht biologisch abbaubarem Plastik und die Hormonspirale, die ebenfalls aus Plastik ist. 

Diaphragma
Diese Barrieremethode für Frauen kommt etwas besser weg! Aus Latex oder Silikon hergestellt, kommen sie zwar in Plastikboxen nach Hause, können aber über einen langen Zeitraum genutzt werden und geben auch keine Hormone an die Umwelt ab. Teilweise enthalten Diaphragmen Metallfedern in ihrem Rand – in der Entsorgung sind sie unproblematisch.
Zusätzlicher Müll entsteht allerdings durch das Verhütungsgel, das unbedingt zusätzlich verwendet werden muss. Dieses kann verpackungsarm in Apotheken angerührt werden, oder wird fertig in den üblichen Metall- oder Plastiktuben verkauft. 

IUPs
Sehr gut kommen die hormonfreien Spiralen weg – ob aus Kupfer oder Gold, sie kommen natürlich in einer Verpackung und haben einen Kunststofffaden, können aber bis zu fünf Jahre verwendet werden und danach ohne Probleme entsorgt werden. 

Zyklusbeobachtung
Was ist nun aber die müllärmste Verhütungsmethode in dieser doch recht langen Liste? Sie steht noch gar nicht drauf!
Es ist eine Verhütungsmethode, welcher zu unrecht eine Menge Vorurteile entgegen gebracht werden: Die natürliche Methode der Körperbeobachtung, auch Nfp (Natürliche Familienplanung) genannt.
Hier gibt es wiederum verschiedene Methoden, wobei Sensiplan die sicherste unter ihnen ist. Mit ihr werden die Zeichen der Fruchtbarkeit beobachtet, dokumentiert und nach wissenschaftlich überprüften Regeln ausgewertet.
Die Regeln sind einfach, schlicht und richtig angewendet, ist die Methode so sicher wie die Pille. Gebraucht werden nur ein Stift, Papier (oder Internetzugang wenn die Daten online dokumentiert werden) und ein Thermometer. Wird ein analoges aus Glas genutzt, das nur eine Aufbewahrungshülle aus Plastik hat, kann die Methode noch nachhaltiger gestaltet werden.
Natürlich entschließen sich die meisten Paare dazu, in der fruchtbaren Zeit auf andere Verhütungsmethoden zurück zu greifen und verwenden Kondome oder Diaphragmen, aber damit verringert sich das Müllaufkommen dieser Barrieremethoden schon deutlich. 

Viele Frauen entscheiden sich für Sensiplan, um ihrem Körper etwas gutes zu tun – denn natürliche Verhütungsmittel ermöglichen vielen Frauen einen neuen Bezug zu ihrem Körper. Gerade Frauen, die mit Hormonen verhütet haben, entdecken im Nachhinein, welchen großen und teilweise negativen Einfluss die hormonelle Verhütung auf ihren Körper aber auch ihre Psyche hatte.
Die nachhaltige Umsetzung dieser Methode ist dann etwas, das nicht nur dem eigenen Körper, sondern auch der Umwelt geschenkt werden kann. 

Fazit
Sensiplan ist damit nicht nur die nachhaltigste Verhütungsmethode, sondern hat auch das Potential, das eigene Leben positiv zu beeinflussen.
Willst du mehr über diese Methode wissen? In diesem Artikel habe ich sie ausführlicher erklärt.


Slowdown-Mission

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​Stille und innere Ruhe werden immer wichtiger, je lauter und hektischer wir die Welt erleben, denn…

​die Seele, die Herzen, die inneren Bedürfnisse bekommen oft zu wenig Aufmerksamkeit. 

Der Wert des Menschen wird zunehmend nach außen verlagert.
Was können wir in dieser Situation tun, wenn wir wollen?
Wir können uns fragen, was wir für Körper und Seele brauchen.
Unter welchen Bedingungen können wir uns das am besten fragen? 

Ich glaube, wenn wir still werden. 
Wenn sich Gefühl und Verstand verbinden und in Balance kommen.
Das muss nicht gleich immer gelingen, 
gelingt jedoch mit Übung immer öfter. 

Jeder kleine Moment der tatsächlich erlebten Stille und innerer Ruhe hat einen unschätzbaren Wert.


Wie Petra alternative Mensprodukte nach Deutschland brachte

​Als ich zum ersten Mal (zusammen mit Rosi Weber vom Biogarten) Stoffbinden aus den USA gesehen habe, gab es in Deutschland noch keine alternativen Mensprodukte zu kaufen – außer Levantiner Schwämmchen beim Ffgz. Ich war wie elektrisiert: Das war die Möglichkeit, den weiblichen Körper wertzuschätzen und Abfall zu vermeiden!

Was hat dich im Anschluss daran dazu bewegt, Stoffbinden zu produzieren und zu verkaufen?
Rosi war genau so begeistert wie ich. Mit Ihrem Großhandel für Naturwaren bot sich die Grundlage zur Vermarktung.
Ich war als Seminarleiterin im Bereich der Frauengesundheit tätig, speziell zum Thema Kraft des Beckenbodens und der weiblichen Organe. Dies ließ mich die Wichtigkeit der Stoffbinden erkennen und gab mir die Leidenschaft, so ein „schwieriges“ Produkt mit langem Atem bekannt machen zu können.

Mela – Kulmine als Herzensangelegenheit

​Ich habe bei Kulmine angefangen, weil ich es befriedigend finde, meine Fähigkeiten für ein Produkt einzusetzen, mit dem ich mich auf allen Ebenen identifizieren kann: vom umweltfreundlichen Produkt bis zu den Menschen, die dabei sind.
Besonders der Kontakt mit Petra macht einfach so viel Freude und ist etwas, wofür mich immer wieder dankbar bin.
Es ist mir eine Herzensangelegenheit.

Was waren deine Gedanken oder Gefühle, als du zum ersten Mal von alternativen Mensprodukten gelesen und gehört hast?
Ich war begeistert. In der Phase, als ich alternative Mensprodukte für mich entdeckt habe, war ich einfach unglaublich neugierig auf alles, was mit dem Thema Weiblichkeit zu tun hat. 

Was war dein schönstes Erlebnis bei Kulmine?
Ich erinnere mich sehr gerne daran, mit Petra und Nina im Zuschneideraum zu sitzen. Die entspannte Atmosphäre, das Rattern der Schneidemaschinen und das viele Lachen und gemeinsame Rumspinnen an neuen Ideen für Kulmine.

Was motiviert dich, weiter zu machen?
Was ich selbst mit Kulmines erlebe, kann auch eine Möglichkeit für andere sein: ein positives Körpergefühl und eine liebevolle Selbstwahrnehmung. Ich trage dazu bei, diese Möglichkeit sichtbar zu machen. Das finde ich toll! 

Was bereitet dir am meisten Freude bei der Arbeit für Kulmine?
Meine Arbeit für Kulmine ist vielfältig und mit der Zeit habe ich immer mehr Verantwortung übernommen. Ich bin für das gesamte Erscheinungsbild zuständig. Das umfasst Grafiken und Fotos, Strukturierung der Inhalte – bis hin zur Entwicklung neuer Ideen, um Kulmine und die Werte dahinter bekannter zu machen. Oft habe ich viele verschiedenen Projekte gleichzeitig im Blick und es macht Spaß, meine Fähigkeiten und Kreativität so umfassend einzusetzen. Manchmal (wenn ich bei Petra zu besuch bin) helfe ich auch beim Zuschneiden und dann habe ich das Gefühl, Kulmine wirklich bei jedem Schritt zu begleiten. 

Was erlebst du als Herausforderung?
Eine Herausforderung ist mein Anspruch an mich selbst als Kommunikationsdesignerin: Kulmine auf dem Markt ein klares Gesicht zu verleihen, das verbunden bleibt mit dem, was Kulmine braucht und vertritt. 

Welche Gefühle verbindest du heute mit alternativen Mensprodukten?
Der Blick auf den Körper hat bei mir auch ein Blick auf mein gesamtes Leben geworfen: was brauche ich wirklich, was ist Ballast, den ich mal über Bord gehen lassen kann? Was macht das Leben leichter und reicher? Da ist es für mich logisch, auch meine Umgebung immer mehr miteinzubeziehen. Wenn ich meinen Körper nicht zumüllen will, will ich das doch auch nicht mit dem Ort wo ich lebe, zum Beispiel. Vielleicht kann man generell auch von natürlichem Respekt reden, der sich immer mehr entwickelt und somit auch Minimalismuns und Nachhaltigkeit als Themen nach sich zieht.

Der Traum von einer friedlicheren Welt – wie trägt Kulmine deiner Meinung nach dazu bei?
Wir verbringen in den Jahren, in denen wir menstruieren, circa ein Viertel unserer Zeit damit. Oder: jede 4. Frau menstruiert gerade. Wenn sich diese Menschen trotz oder vielleicht sogar wegen ihrer Körpervorgänge wohlfühlen und in Frieden mit sich selbst sind, wäre das schon ein großer Gewinn.
Und wer sich selbst wertschätzen kann, kann das auch viel eher mit dem Lebensraum, in der er weilt. Das sieht man ja schön an Kulmine, wie ganzheitlich und stark Wertschätzung wirken kann. 

Was wünschst du dir für die Zukunft von Kulmine?
Die Weltherrschaft 😎 oder wenigstens die Verwirklichung meiner privaten Vision von Kulmine als Kern einer großen Gemeinschaft, die eine alternative, angemessene Menskultur anbietet. 

Eine Spaßfrage zum Schluss: Kulmine erhält 20.000 Euro und diese sollen nur für Kulmine ausgegeben werden. Wofür entscheidest du dich?
Ich freue mich darauf, die Idee vom Menarche-Set auf den Weg zu bringen. Dafür aus einem dicken Budget schöpfen zu können, wäre fantastisch.


Mela Kühnlein ist freiberufliche Kommunikationsdesignerin mit Freude am künstlerischen Ausdruck. Malerei, Tanz und ein Garten gehören für sie zum Leben dazu und geben ihrem Sinn für Organisation und Struktur den kreativen Schub.

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editiert am 12.102017

Nina – Erst ein Frauenseminar dann zu Kulmine

​Der belebende Kontakt zu Petra, der erst durch ein Frauenseminar von ihr entstand, hat in mir die Idee entstehen lassen, bei ihr ein Praktikum zu machen. Während des Praktikums hatte ich dann so viel Freude an der Arbeit, dass ich mich einfach, erst ehrenamtlich, später freiberuflich, immer weiter engagiert habe.

Was waren deine Gedanken oder Gefühle, als du zum ersten Mal von alternativen Mensprodukten gelesen und gehört hast?
Ich habe einen kritischen Text zu blauer Ersatzflüssigkeit im Internet gefunden und habe mich darin sofort wieder gefunden. Von dort war es nur noch ein kleiner Schritt, um zu einem Infotext zu alternativen Mensartikeln kommen. Ich war so begeistert, dass ich mir gleich ein Tässchen kaufen wollte, was 2004 allerdings noch gar nicht so einfach war. Am Ende habe ich ein ganzes Jahr gewartet und überlegt, bis ich dann im Internet ein Tässchen bestellt habe – mein erster Online-Kauf überhaupt. Bei Stoffslipeinlagen und Stoffbinden war ich etwas erst skeptischer, weil ich sehr schlechte Erfahrungen mit Wegwerfartikeln gemacht hatte. Mit dem ersten Benutzen wurden hier aber auch Zweifel durch Begeisterung ersetzt.

Was war in der Zeit dein schönstes Erlebnis bei Kulmine?
Als schönste isolierte Erlebnisse habe ich auf jeden Fall unsere größeren Projekte im Kopf. Der Blog von Petra Sood, unsere Advent_ure Kalender und die Neugestaltung der Homepage. 

Gab es auch ein Erlebnis, das dir nicht gut gefallen hat?
Die Erkenntnis, dass einem Produkt wie Stoffbinden eben doch Grenzen gesetzt sind, durch die Reaktionen der Umwelt. Durch das Tabu der Menstruation reagieren viele Menschen erstmal etwas erschrocken – mittlerweile erlebe ich aber auch immer öfter, dass schneller ein zögerliches Interesse da ist. 

Was motiviert dich, weiter zu machen?
Zum einen die Erinnerung daran, was für eine Revolution die Umstellung auf alternative Mensprodukte für mich war. Das befreite Gefühl, das ich damals hatte und das ich auch aus vielen Zuschriften herauslese, ist einer der Gründe, warum ich laaange kein Ende für die Zusammenarbeit mit Kulmine sehe.
Dazu kommt dann natürlich auch wieder der besondere Kontakt zu Petra Sood, der auf jeden Fall ein großer Mitgrund ist. 

Was bereitet dir am meisten Freude bei der Arbeit?
Die mittlerweile sehr eingespielte Zusammenarbeit, auch übers Internet, bei denen die Ideen nur so sprudeln. Der wertschätzende Umgang und die Rückmeldung, die ich zu meiner Arbeit erhalte. Und natürlich der besondere Moment, wenn der Kulminestoff über dem Ausschneidetisch ausgebreitet ist und ich ihn mit den Händen glatt streicheln darf.

Was erlebst du als Herausforderung?
Dass ich so weit weg von Osnabrück lebe. Es wäre wunderbar, wenn ich einfach jede Woche beim Zuschneiden helfen könnte. Dass wir so unendlich viele tolle Ideen haben und manchmal kaum hinter her kommen mit der Umsetzung! 

Welche Gefühle verbindest du heute mit alternativen Mensprodukten? Ich kann es selbst kaum glauben, aber meine Begeisterung wird immer noch größer. Ich habe jede Bedenken gegen Stoffbinden verloren und mein Menstässchen wird nur noch für Momente rausgezogen, in denen ich länger unterwegs bin.
Und immer wieder spüre ich Freude, wenn meine Mens losgeht und ich in meine Schublade gucke und eine schöne Kulmine aussuche. 

Der Traum von einer friedlicheren Welt – wie trägt Kulmine deiner Meinung nach dazu bei?
Wenn ich in die Zukunft gucke, dann sehe ich eine Welt, in der vieles, was für uns heute selbstverständlich ist, kostbar werden könnte. Mit dabei alles, was Wasser braucht. Alles was wir jetzt bewahren statt wegzuwerfen, sehe ich als positive Unterstützung für eine friedlichere Welt. 

Was ist deiner Meinung nach das Wichtigste, was Menschen und insbesondere Frauen durch Kulmine lernen können?
Der Ausdruck „mit sich selbst in Kontakt kommen“ ist etwas, das ich immer wieder durch und mit Kulmine erlebe und auch bei anderen mitbekomme. Dabei denke ich, dass mit sich selbst in Kontakt kommen, auf ganz vielen Ebenen möglich ist und Kulmine auch Zugang zu vielen dieser Ebenen aufzeigt. 

Was wünschst du dir für die Zukunft von Kulmine? Dass ich Kulmine und Stoffbinden nenne und Menschen wissen sofort, wovon ich rede! 

Eine Spaßfrage zum Schluss: Kulmine erhält 20.000 Euro und diese sollen nur für Kulmine ausgegeben werden. Wofür entscheidest du dich? 
Ich würde eine Kinowerbung erstellen (lassen), oder witzige Plakate für die Innenstädte (ganz ohne blaue Ersatzflüssigkeit). Aber eigentlich weiß ich gar nicht, wie weit man mit 20.000 Euro kommt. 😀


Nina Hanefeld hat gerade ihre Ausbildung zur Pädagogin mit einem Referendariat abgeschlossen. Sie arbeitet als NFP-Beraterin und in der Erwachsenenbildung zum Bereich Frauengesundheit. Ihre Muße findet sie beim Schreiben von Gedichten und in ihrer Begeisterung für Fantasiewelten und Geschichten.

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Julia – durch Zufall zur Allroundkraft

​Ich habe Kulmine eher durch Zufall entdeckt.
Ich brauchte einen Nebenjob während meines Studiums und eine Dozentin hat mich an Petra vermittelt.

​Innerhalb eines Treffens war mir klar, das sich da für mich nicht nur ein Job, sondern eine ganz neue Welt aufgetan hat, mit der ich mich bis dahin nie beschäftigt habe: die Mens-Hygiene. Jeden Monat bin ich damit konfrontiert und habe nicht darüber nachgedacht, was ich tun könnte, um mich in dieser Zeit besser zu umsorgen.
Das es so einfach ist, statt Tampons, Levantiner-Schwämmchen und Stoffbinden zu benutzen ist klasse.
Ich hab mich nicht mal unbedingt bewusst entschieden, bei Kulmine zu arbeiten, ich war viel zu neugierig, um wieder aufzuhören und bin es noch. Hier hab ich die Möglichkeit kreativ zu sein, z.B. in der Resteverwertung, aus der viele bunte Kulmines entstanden sind. 

​Besonders finde ich immer noch, wie Menschen reagieren, wenn ich ihnen erzähle, was Kulmine ist und was für Produkte angeboten werden. Erst stoße ich auf Ablehnung, aber schon nach kurzer Zeit ist der Umschwung zur Neugier spürbar. Das es da vielleicht doch noch Alternativen zur gewohnten Menshygiene gibt. Und wenn ich die Kosmetikpads von Petra verschenke, hat sich noch niemand nicht gefreut. 🙂 Vor allem der Aspekt der Müllvermeidung, den jeder schon mal gehört und irgendwie wahrgenommen hat, wird häufig angesprochen. Man weiß, was es ist, aber was kann man als einzelner dagegen schon tun?
Anfangen, Umdenken, ausprobieren und weitersagen: zu einfach um wahr zu sein!

Ich bin sehr dankbar, dass ich mit und für Petra arbeiten darf.
Es ist ein tolles Team, in das ich da so aus Versehen reingerutscht bin.


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Hannah – plötzlich Werkstudentin

​Ich bin Hannah, 20 Jahre alt und studiere an der Uni Osnabrück. Bei Kulmine bin ich ganz zufällig gelandet. Denn eigentlich war ich nur zu Petra hingefahren, um mir die Produkte anzuschauen und welche zu kaufen.

​Ich bin dann sozusagen direkt geblieben und mittlerweile schon seit einem halben Jahr dabei. In dieser Zeit habe ich viele verschiedene Aufgaben übernommen z.B. im Versand, beim Zuschneiden der Stoffe und in der Verwaltung und ich finde, ich hätte gar keinen besseren Job finden können. Kulmine ist ein so freundliches und vorbildliches Unternehmen und es ist toll, dass ich mit meiner Arbeit vielen Menschen und der Natur etwas Gutes tun kann. 

Ich genieße die Zusammenarbeit mit den anderen Kulminefrauen und auch der Kontakt mit unseren Kunden ist so herzlich, wie es in anderen Unternehmen sicher selten der Fall ist.
Außerdem habe ich durch Kulmine zu einem neuen, selbstverständlicheren Umgang mit meiner Menstruation gefunden. 

Dafür bin ich sehr dankbar und umso mehr freue ich mich, etwas zum Erfolg von Kulmine beitragen zu können.


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Leonie – wenn die Freundin von Kulmine erzählt

​Ich bin über eine Freundin zu Kulmine gekommen. Sie erzählte mir von Kulmine, dass sie eine Näherin suchen und von den Produkten.

Warum hast du dich entschieden bei Kulmine zu arbeiten? 

Gleich nachdem ich von Kulmine gehört habe, habe ich angefangen zu recherchieren. Die schöne Website war das erste, was ich von Kulmine gesehen habe. Und ab da lief alles wunderbar gut und schnell.
Je mehr ich erfuhr, desto begeisterter war ich. Der Nachhaltigkeitsgedanke, die lokale Produktion, das kleine, und gleichzeitig so starke Team, Petras wunderbares Engagement und für mich als Näherin nicht zuletzt diese wunderbaren Stoffe.
Ich war sehr dankbar, diesen Job angeboten bekommen zu haben und das bin ich immer noch. 

Was findest du an Kulmine besonders? 

Menstruation ist ein sensibles Thema, ein wichtiges Thema für jede Frau. Ich finde es so wichtig, jedem Mädchen, jeder Frau die Chance zu geben, sich ausführlich mit diesem Thema, diesem Vorgang in ihr, ihrem Körper, ihrer Natur auseinanderzusetzen und vor allem auszutauschen.
Ohne Dinge verheimlichen oder verschweigen zu müssen. Frei von Peinlichkeit. Wer das Glück hat, auf Kulmine zu stoßen, wird damit konfrontiert, sich mit ihrer Menstruation auseinanderzusetzen, aber auf eine ganz freie und sanfte Art. Ich finde es ganz besonders, dass Petra, und alle, die Teil von Kulmine sind, den Schwerpunkt nicht nur auf einen Punkt legen, wie zum Beispiel der Nachhaltigkeit, sondern auf so viele mehr. Gesundheit, Fairness, Qualität, Authentizität, Aufklärung.
Und nicht nur die Konzentration auf die Menstruation, sondern auch auf Schwangerschaft und Geburt, Kosmetik. Und auch die Männer werden bedacht.
Ich bin sehr dankbar und froh Teil des Kulmine-Teams sein zu dürfen.

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