Beim Joggen wirklich toll

Gerade hatte ich die Helas auch beim Joggen dabei und es war wirklich toll. Sie hält super am Platz und ist nicht einen Millimeter verrutscht. Viel viel besser als die Wegwerfbinden und angenehmer, weil kein Plastik an meiner Haut scheuert.

MHD 2017 – Tag der Menstruation!

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Und was bedeutet das nun konkret?


Unter anderem, ​dass es eine komplett neue Seite gibt, auf der all unsere Aktionen und Geschenke an Euch versammelt sind. Und …

Dass Teile dieser Seite auch auf Englisch online sind.  

Dass ab heute unser Angebot für 25 % Rabatt auf alle Produkte im Shop für Bestellungen ab 30 Euro gilt.
Dafür bitte den Code MHDAY2017 im Warenkorb an der entsprechenden Stelle eintragen. 

Dass es eine Umfrage zu Euren Erfahrungen mit Menstruation in der Schule gibt.

Und dass es noch mehr auf unserer Seite zum Mhday zu entdecken gibt! 

Diese Woche sind außerdem eine Reihe von Blogbeiträgen entstanden, die sich mit dem Mhday beschäftigen.

  • Montag haben wir auf unsere Aktionen zum Mhday 2016 zurück geblickt.
  • Dienstag gab es einen Aufruf zu der Frage, was sich durch Kulmine in Eurem Leben verändert hat. Eine Antwort darauf geben zwei Frauen in ihren Texten.
  • Donnerstag drehte sich der Blogartikel darum, wie es zu den diesjährigen Downloads für eine menstruationsfreundliche Schule kam.
  • Freitag ging es schließlich um die Macht der Wörter  und warum wir auch vom Menstrual Health Day sprechen.

Außerdem werden wir heute besonders aktiv auf Twitter sein, wo unter dem Hashtag #Mhday2017 auch all die anderen Projekte berichten.
Wir wünsche allen Beteiligten viel Freude und Erfolg.


Wandel durch Kulmine

​Am Dienstag haben wir euch eingeladen Texte über die Veränderungen zu schreiben, die durch Kulmine in Gang gesetzt wurden. 
Zwei Kundinnen erhalten als Dankeschön für ihre Texte ein Set von unseren besonders bunten Kulmines. 
Ihre Erfahrungen kannst du nach einem Klick auf „weiterlesen“ entdecken.

Ines: Dieses Jahr habe ich zwanzig Jahre lang meine Mens.
In dieser Zeit hat sich die Einstellung dazu und die verwendeten Produkte mehrfach geändert. Anfangs war ich noch stolz. Ich habe konventionelle Binden verwendet und dann wurde es schnell nervig und unangenehm: der Geruch, das Kratzen, die Unflexibilität, das gefühlt laute Rascheln.
Ich probierte Tampons, ein zwiegespaltenes Verhältnis entstand. Schmerzen durch Trockenheit, das ewige kalkulieren der Zeit, die man ihn schon trägt, ständig an einem langen Schultag entscheiden, ob Binde und dann Tampon nutzen oder den Schmerz auf sich nehmen, einen zweiten Tampon zu nutzen. 

Mit dem Internet entdeckte ich Menstruationstassen, eine erste Offenbarung. Endlich wirklich flexibel und es kam das Gefühl auf, die Mens, welche vorher ein Krampf und Kampf war, nicht mehr zu bemerken und sich durchgehend „normal“ bewegen zu können. Durch mehr stöbern im Internet kam ich auf Stoffbinden und nutzte diese zuerst nur nachts und gegen Ende der Blutung. Leider waren die ersten Modelle eher hart und etwas schwitzig. 

Mit den Kulmines wandelte sich alles noch einmal, da diese das völlige Gegenteil der konventionellen Produkte waren und ich mich damit plötzlich geborgen, geschützt aber auch wertgeschätzt fühlte.
Seit einiger Zeit und mit wachsendem Sortiment nutze ich fast ausschließlich Kulmines und den Cup nur noch, wenn ich wirklich lange unterwegs bin und keine Möglichkeit habe, mich mit meiner Mens auseinanderzusetzen.
Denn sonst nehme ich sie gerne an und gönne mir auch mal kurze Auszeiten damit und erfühle einfach, wie sich die Blutung über die Tage verändert – ohne Hintergrundkalkulation, ob ich genug Vorrat da habe oder was auch immer … einfach frei. 

Der Schlüsselmoment war, als ich mich vor einem Tanzlehrgang spontan entschied, nicht von der Kulmine auf den Cup umzusteigen. Von da an wurde es irgendwie selbstverständlich, dass damit alles geht – na gut außer Schwimmen 😉 – und ich freue mich immer wieder, die für den Tag passende (das ist sowohl vom Modell als auch von der Farbe abhängig) Kulmine auszuwählen.

Lara: Meine erste Mens kam im November 1998, als ich gerade 11 Jahre alt war.
Letztes Jahr wurde sie volljährig und genauso lange habe ich gebraucht, um an und mit ihr zu wachsen. Obwohl der Ablauf jeden Monat der gleiche ist – ein Ei reift, wird nicht befruchtet, die Mens kommt –, waren meine Gefühle ihr gegenüber nie die gleichen. Anfangs Scham, schon zu bluten. Später Sorge, ungeplant schwanger zu werden und bitte zu bluten. Nun Hoffnung, schwanger zu sein und die Mens ein paar Monate zu verabschieden. 

Bis ich Kulmine entdeckte, war die Mens für mich „Müll“. Warum sonst sollte es Einwegbinden geben, die nur für den Abfall taugen? Mit dem Kinderwunsch kam die neue Sichtweise auf die Mens. Auch, wenn das monatliche Herzrot nun einen kleinen Abschied von einem potenziellen Kind bedeutet, berührt mich, dass die Mens auf Kulmines wertgeschätzt wird. Was da abblutet, ist das potenzielle zeitweilige Zuhause des Babys, das diesmal nicht zu uns gekommen ist. Kein Müll. Durch das bewusste Auswaschen und Verabschieden der Mens und das Wiederverwenden der Helas schließt sich für mich ein Zyklus, der mal größere, mal kleinere Kreise zieht.


Neues im Glutmond

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Sonntag findet der internationale „Menstrual Health Day“ statt und dazu ist wieder eine extra Seite online, die wir die Woche über mit Blogbeiträgen eingeläutet haben.

Letztes Jahr haben wir zum MHDay die Hela Schnittanleitung weltweit verbreitet und dieses Mal haben wir das Aktionspaket „Kulmine macht Schule“ vorbereitet. Es enthält Texte für den Alltag in der Schule, die zu einem wertschätzenden Umgang mit der Menstruation anregen. Im Paket sind zum Beispiel Formulare für Entschuldigungszettel, eine Checkliste für mensfreundliche Schulen und andere spannende Inhalte enthalten.
Ab jetzt kannst du dir die Texte selbst anschauen, runterladen und weiterreichen
Parallel zur Vorbereitung des MHDay hat Mela eine neue Startseite entworfen, die als Sahnehäubchen den Sonntagabend abschließen wird.

Neu im Shop: 13 Monde

Der Zykluskalender „13 Monde“ wird ab Anfang Juli erhältlich sein. Für die Vorfreude haben wir dieses Set aus fünf Heften mit wunderschönen, kraftvollen Mela-Zeichnungen schon heute eingestellt!

Zum Schluss haben wir euch natürlich wieder unsere besten Beiträge seit dem letzten Newsletter rausgesucht:

Kulmine im Wochenbett: angenehm und weich!

Immer wieder bekommen wir wertschätzende und auch für andere Kundinnen wertvolle Rückmeldungen von Kundinnen. Die meisten werden auf einem Tumblr gesammelt und können hier gelesen werden. Den folgenden Erfahrungsbericht finden wir für alle Frauen interessant, die sich fragen, ob und wie sie mit Kulminebinden im Wochenbett gut versorgt sein können.

http://www.kulmine.de/ontopic/ueber-wochenbettbinden-angenehm-und-weich

Ihr fragt, wir antworten! #1

​Aus den Fragen, die uns der großen Sommerumfrage des letzten Jahres gestellt wurden, sind bisher drei Podcasts entstanden. In ihnen beantworten wir die Frage nach der Herkunft unserer Biobaumwolle, Peacesilk, wie man unsere Flügelslipeinlagen mini zu Tangaeinlagen macht und dem Ursprung des Namens Kulmine. Weitere Fragen beantworten wir nun in diesem Blogpost.Folge 4 – Haltegebot und Tanga-Varianten

http://www.kulmine.de/ontopic/faq-1

Verhütung ohne Müll?

​Die ideale Verhütung wurde noch nicht erfunden, also wird auch in Zukunft jede:r für sich gucken müssen, welche Vor- und Nachteile relevant für das eigene Leben sind. Und die Frage nach dem Müll wohl eher selten eine Überlegung sein. Dabei kommen Verhütungsmethoden in allen möglichen Formen und die meisten bringen ihren ganz eigenen Müll mit sich – die einen mehr, die anderen weniger. Also wieso nicht einfach mal gucken, wie viel Müll und Umweltbelastung durch Verhütung entsteht?

http://www.kulmine.de/ontopic/ohne-muell

Eine Woche voller Teamtexte

Das Kulmine-Team wächst stetig. Deshalb stellen wir diese Woche die Neuen aber auch die, die schon länger dabei sind, hier vor!

http://www.kulmine.de/ontopic/teamtexte-einleitung

Wir wünschen dir viel Freude beim Stöbern!
Petra Sood und das Kulmine-Team

Die Macht der Wörter

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Vor kurzem saß Nina mit einer Bekannten in einem Café und erzählte vom Menstrual Hygiene Day, als sie auf einmal gefragt wurde: „Wieso haben die eigentlich das Wort Hygiene im Namen?“

Ein Zitat (aus einem empfehlenswerten Artikel), das uns im Rahmen des MHDays aufgefallen war, bringt unser Unbehagen an besagtem Namen schon auf den Punkt:

Our period should be a source of pride and power.

Blandine Umuziranenge

Darüber hinaus kann man immer noch von Hygiene reden, wo es an Grundkenntnissen darüber mangelt. 

Wie genau es zu dieser Verknüpfung von Worten kam, können wir erstmal nur vermuten. Der MHday wurde von Wash-United initiiert, einer Organisation, die sich weltweit für den Zugang zu sauberen Toiletten einsetzt. Da ist es vermutlich naheliegend, bei Menstruation auch an Hygiene zu denken – auch wenn es im Englischen nicht gebräuchlich ist, von „menstrual hygiene“ zu sprechen.

 

Warum kann „Hygiene“ in diesem Zusammenhang kritisch gesehen werden? 

Als eine mögliche Definition des Wortes schlägt Google vor, dass Hygiene „Maßnahmen zur Erhaltung der Sauberkeit“ sind. Aber das würde voraussetzen, dass Menstruation erstmal eine schmutzige Angelegenheit ist. Und schon ist man mitten in dem Aberglauben von Menstruation als etwas Unreinem! 

Da unser Verständnis von Menstruation aber einen so anderen Fokus hat und wir finden, dass unter dem Namen viele tolle Frauen zusammenkommen und etwas bewirken, hatten wir die Idee: Wir benennen den Tag einfach um in Menstrual Health Day!
Die Abkürzung und das Kernthema bleiben erhalten und zudem können wir mit dem neuen Namen eine andere Kraft geben. Worte haben eine große Macht und in diesem so besonderen Tag liegt ein großes Potential – warum es nicht auch mit einem guten Namen voll ausschöpfen, so dass er auch eine positive Ausrichtung transportiert?

Für eine positive Menskultur! 

Das Wort „health“, Gesundheit, ist für uns mehr als die Abwesenheit von Krankheit (wie das sonst oft verstanden wird), sondern verweist auf einen natürlichen Zustand, in dem man sich rundum wohl fühlen kann.
Mit „health“ sprechen wir gleichzeitig alle weiterführenden Aspekte an, die wir von Kulmine für einen elementare Bestandteile einer positiven Menskultur sehen. Zum Beispiel auch der Umgang mit PMS und Schmerzen, eine unterstützende Vitamin- und Mineralien-Versorgung und einen ausgeglichenen, hormonellen Haushalt. Natürlich spielen hier gesunde Menstruationsprodukte eine wichtige Rolle, die ohne chemische Zusätze auskommen, aus möglichst naturbelassenen Materialien hergestellt sind und somit der Flora der Vulvina gut tun. 

Anstatt Scham und sich verstecken müssen, bringt eine positive Menskultur einen Umgang mit sich, der die eigenen Ressourcen und Bedürfnissen achtet und ein natürliches Verhältnis zur Menstruation ermöglicht!


Rückschau auf den MHday 2016

​Der heutige Blogpost guckt nochmal in das letzte Jahr zurück – diesmal aus der ganz persönlichen Sicht von Petra, Nina und Mela! Und im Anschluss daran gibt es außerdem noch eine Zusammenfassung unseres Chats, zu dem wir am Abend eingeladen hatten.

Nina: Was mich am meisten beeindruckt hat, war das starke Gefühl der Vernetzung und der Verbundenheit mit all den anderen Menschen, die an dem Tag Projekte durchgeführt haben. Für mich war das ein großes Gefühl der gemeinsamen und positiven Ausrichtung auf einen wertschätzenden Umgang mit Menstruation. 

Petra: Letztes Jahr hatte ich erst wenig Erwartungen in den Tag, doch als er sich entfaltete, war ich positiv überrascht darüber, wie viel weltweit bewegt wurde.
Deswegen war gar keine Frage, dass Kulmine dieses Jahr wieder teilnimmt! 

Mela: Ich hatte vor allem große Freude am Vorbereiten und Gestalten der Kampagne … 
Als alles fertig war, habe ich mich nur zufrieden zurückgelehnt und genossen, wie sich der Tag entfaltet und sich Nina und Petra freuen. Besonders fand ich, wieviel berührende Resonanz von den Leserinnen kam. Abgerundet wurde der Tag für mich durch eine Chatrunde, die Nina und ich zusammen gemacht haben. 

Interessanterweise entwickelte sich die Chatrunde in genau die Richtung, die der diesjährige Mhday 2017 für Kulmine hat. Die Frauen, die dabei waren, berichteten von ihren Erfahrungen in der Schule und den Erlebnissen, die sie dort mit der Menstruation hatten: Sportlehrer und Menstruieren in der Schule 

Chatprotokoll 2016, kleine Zusammenfassung aus dem #bloodymary-Chat 

Es hatte sich recht pünktlich eine gemütliche kleine Runde zusammengefunden, mit einem hohen Anteil von Frauen aus einem Frauenforum. Und auch wenn man denken könnte, so Forinen aus einem Forum, das sich viel mit Verhütung und Menstruation beschäftigt, die haben doch bestimmt alles durchgequatscht zum Thema Mens … aber dann wurden immer noch mehr neue Geschichten erzählt!
Alles fing an mit dem Thema Menstruation und Schule. Das war für viele doch ein prägendes Erlebnis. Unabhängig voneinander erzählten mehrere von fehlenden Mülleimern und von fehlendem oder rationiertem Klopapier. Das musste dann im Flur abgewickelt werden, damit jeder sehen konnte, wie viel man mitnahm in die Toilette. „Damit die Leute keine Klopapierkunst machen.“
Besonderes Problem schien die Frage nach Attesten oder Entschuldigungen gewesen zu sein. Zur Mens die Eltern darum zu bitten, kam einigen gar nicht in den Sinn, auch wenn sie sich zur Mens kraftlos gefühlt haben oder starke Krämpfe hatten. Und bei manchen Lehrern – selbst Sportlehrern – haben solche Entschuldigungen trotzdem nicht vom Sportunterricht befreit.
Was einigen noch in Erinnerung war, dass meist viel zu wenig Zeit für Duschen und Umziehen vorgesehen war, was natürlich noch weniger Zeit für die Schülerinnen bedeutete, die zusätzlich noch mit der Versorgung von Blut zu tun hatten. Scham war also ein großes Thema.
Eine Teilnehmerin meinte: „Da lernt man schon als Kind, dass das nichts normales ist, dass man es verheimlichen muss, dass man nicht ernst genommen wird …“ Die damalige Situation in der Schule wurde dann so zusammengefasst:
„Die Toleranz fehlt – am Ende leiden die da drunter, denen es wirklich schlecht geht mit der Mens.“

Aber wie kann sich an solchen Situationen etwas ändern?
Mela hatte schließlich die Idee, für Schüler:innen, Lehrer:innen und Schulen spezielle Texte für eine mensfreundliche Schule anzubieten – ausgerichtet auf einen wertschätzenden Umgang mit der Menstruation. Also haben wir genau das gemacht!
Herausgekommen ist dann ein ganzes Aktionspaket zum Downloaden. Das umfasst vorgeschriebene Entschuldigungszettel und auch einen Brief mit dem Mädchen auf Probleme in den Toiletten (z.B. fehlende Mülleimer) aufmerksam machen können. Außerdem gibt es eine Checkliste für mensfreundliche Schulen, ein Plädoyer für Lehrer:innen ihre Schüler:innen während des Unterrichts auf die Toilette zu lassen und ein ganz besonderes Manifest.
Und schon am Wochenende kannst du dir die Texte selbst anschauen, runterladen und weiterreichen!

Ergänzung: Die Downloads sind mittlerweile schon hochgeladen.


Ihr fragt, wir antworten! #1

​Aus den Fragen, die uns der großen Sommerumfrage des letzten Jahres gestellt wurden, sind bisher drei Podcasts entstanden. In ihnen beantworten wir die Frage nach der Herkunft unserer Biobaumwolle, Peacesilk, wie man unsere Flügelslipeinlagen mini zu Tangaeinlagen macht und dem Ursprung des Namens Kulmine. Weitere Fragen beantworten wir nun in diesem Blogpost.

Folge 4 – Haltegebot und Tanga-Varianten

Der letzte Podcast (Teil 3) zu unserer Sommerumfrage 2016 war lange versprochen und einfach im trubeligen Herbst vergessen hochzuladen! Aber wir wollen euch das natürlich nicht vorenthalten – zum Beispiel, wie man einen Absturz von klassischen Slipeinlagen in die Toilettenschüssel verhindert. Natürlich hat sich schon einiges getan inzwischen und einige Fragen (wie hier im Post) kommen immer wieder, aber wir hoffen, ihr habt trotzdem Spaß beim zuhören. Hier gehts zu Teil 1 und 2.

Und nun noch alle anderen Fragen.

„Wie lang halten die Stoffbinden?“

Bisher sind immer noch Kulmines aus der Anfangszeit in Gebrauch! Der Baumwollstoff hält bei der entsprechenden Pflege 10–20 Jahre. Auf dem Bild kann man ein aktuelles Bild von genutzten Kulmines der ersten Stunde sehen, damals noch mit zartem lila Stoff.


„In den Anfangszeiten konnte man die Produkte mitunter auch direkt im Laden kaufen, das fand ich praktisch, besonders, um Größe und Materialdicke zu beurteilen. Ich wünsche mir daher auf der Webseite eine Möglichkeit, die Originalgrößen zum Ansehen oder ggf. Ausdrucken zu haben!“ 

Es gibt mittlerweile immer mehr Unverpacktläden, die Kulmine verkaufen. Auf dieser Liste sind alle Möglichkeiten aufgelistet, wo Kulmines in echt angeguckt und befühlt werden können. Die Originalgröße zum Ansehen und Ausdrucken gibt es momentan außerdem für die Hela, im Rahmen unseres Freebooks

„Wie kann man Kulmine bekannter machen? Habt ihr eigentlich Flyer/Faltblätter/Sticker, die man z.B. im Büro in den Damentoiletten auslegen könnte? Gern auch zum selbst Ausdrucken!“ 

Wir haben auf unserer Download Seite unsere Flyer und auch eine ausführlichere Broschüre, die gerne heruntergeladen werden können: Auf Anfrage verschicken wir auch gerne Flyer aus Papier. Diese bitte nur dort auslegen, wo die ausdrückliche Erlaubnis dazu gegeben wurde. Eine ganz einfache Möglichkeit ist, unsere Seite auf Facebook oder Twitter zu liken und Beiträge zu teilen und Kulmine damit Sichtbarkeit in den sozialen Medien zu geben. Weitere Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findet ihr auch auf der Mitmach-Seite

„Gibt es eine Hygiene-Tasche von Kulmine?“ 

Mittlerweile verkaufen wir (auch durch die vielen Anmerkungen in der Umfrage!) zwei verschiedene Taschen. Diese können durch den Einsatz von einer Plastiktüte einfach umfunktioniert werden. Oft ist es aber gar nicht nötig, einen zusätzlichen Einsatz zu haben. Die Kulmines können z.B. so gefaltet oder eingerollt werden, dass kein Blut an die Innenseite der Tasche kommt. Wir experimentieren momentan außerdem an einem Modell, das plastikfreies Wrap-Paper nutzt. Wir freuen uns außerdem über weitere, alternative Ideen in den Kommentaren! 

„Ich würde gerne wissen, ob ihr eine Empfehlung für Slips habt, wo Kulminebinden gut drin sitzen. Meine normalen Slips, sogenannte Minislips, sind vom Stoffe in der Mitte immer ein wenig weich. Da habe ich das Gefühl, das sitzt nicht so fest.“ 

Dies ist eine der häufigeren Fragen, die uns erreicht – zusammen mit der Frage, ob wir nicht selbst eine Linie von Unterhosen herausbringen könnten. Während wir uns über das Vertrauen in unsere Unterhosen-Näh-Fähigkeiten freuen, müssen wir leider beide Fragen bislang negativ beantworten. Wir haben keine besonderen Empfehlungen für Slips (außer für die Hela), denn Popos sind genauso unterschiedlich wie die Bedürfnisse von Vulvinas! Selbst wenn wir die Marken nennen, in denen die Kulmines bei uns gut sitzen, kann dies bei einer anderen Frau schon wieder ganz anders sein. Und wenn wir die perfekte Unterhose schneidern wollen, gäbe es die gleiche Herausforderung. Am einfachsten ist es deswegen, einfach auszuprobieren, was gut funktioniert und ruhig ein paar unterschiedliche Formen von Slips zu testen. Vielleicht können dazu ja auch einzelne Slips gekauft werden und diejenigen, die zu gut sitzenden Kulmines führen, können dann in größerem Umfang nachgekauft werden. Mehr Gedanken zur Unterwäsche gibt es bei unseren Informationen

„Wie kann ich verhindern, dass die Kulmine in meinem Slip verrutscht?“ 

Zuerst kann getestet werden, ob eine andere Unterhose zu einem besseren Sitz führt – je besser die Unterhose sitzt, desto besseren Halt hat auch die Kulmine! Wenn das zu keiner Besserung führt, sind vielleicht andere Modelle passender – je nachdem was man gerade getragen hat. Es sind eher die klassischen Modelle, die rutschen. Falls das so ist, können sie auch zusammen mit einer Flügeleinlage oder in einer Hela genutzt werden und haben so einen besseren Halt durch die zweite Kulmine. Andere Ideen unserer Kundinnen bestehen darin ein Stückchen doppelseitigen Klebestreifen zu nutzen oder eine ganz feine Sicherheitsnadel (wie von Wäschetiketten) zu benutzen. Auch hier freuen wir uns über weitere Ideen in den Kommentaren! 

Wenn Ihr noch mehr Fragen habt, postet sie einfach hier unten in die Kommentare und wir antworten bei nächster Gelegenheit. Wer mit der Frage lieber anonym bleiben möchte, schreibt eine E-Mail an info@kulmine.de, Betreff FAQ – die sammeln wir und beantworten sie im nächsten FAQ-Post.


Alle Podcasts auf der Downloadseite

Die Zeiten ändern sich!

​Frauen berichten uns häufig über die Veränderungen der Wahrnehmung ihres Zyklus und auch ihres allgemeinen Selbstverständnisses, seit sie Produkte und die Informationen von Kulmine nutzen – schickt uns eure Geschichte dazu!

„Jetzt gehe ich bewusster mit dem Zyklus um, vorher versuchte ich, die verschiedenen Gefühle und das Blut zu ignorieren.“ 

„Ich denke mehr über ,Gleichberechtigung‘ von Mann und Frau nach, was das jetzt für mich heißen könnte; denn wir sind nunmal nicht gleich. Vielleicht würde schlicht mehr Respekt reichen. Kulmine hilft mir, damit bei mir selbst anzufangen.“  

„Ich habe eine (noch) positivere Einstellung durch die liebevollen Produkte gewonnen.“ 

Diese Rückmeldungen machen deutlich, dass die Werte des Kulmineteams, weit über die Funktion der Slipeinlagen und Binden hinaus gehen.
Wir freuen uns außerordentlich, wenn Frauen und Männer, Mädchen und Jungen ihren Horizont durch die Wertschätzungen des respektvollen Umgangs mit den Zyklen des Lebens erweitern können.
Ein liebevoller Umgang miteinander und die Entdeckung der weiblichen Kraft, können das Leben freudvoller und friedlicher werden lassen. 

Wir laden euch ein, dazu einen Beitrag für unseren Blog zu schreiben:
Was hat sich in deinem Leben durch Kulmine geändert?
Oder: Wie hat sich dein Leben durch Kulmine geändert? 

Schicke uns bis Freitag um Mitternacht einen Text an n.hanefeld@web.de, etwa im Umfang dieses Beitrages. Autor:innen der Texte, die am Sonntag im Rahmen des MHdays veröffentlicht werden, erhalten als Dankeschön ein Set unserer bunten Kulmines. 

Wie funktioniert’s?
Bis zum 26.05.17 um 23:59 Uhr können Texte eingesendet werden. Betreff: Wandel.
Bitte angeben, ob der Beitrag anonym oder mit Vornamen erscheinen soll.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mach mit, wenn du mindestens 18 bist.
Die Preise werden nicht ausgezahlt.

Ergänzung: Mittlerweile kann man die Texte hier lesen. 


Vorhang auf: der MHday 2017!

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​Am 28. Mai findet der Menstrual Hygiene Day statt – ein Aktionstag rund um Menstruation, bei der ganz verschiedene Projekte zusammen kommen.
Letztes Jahr waren wir das erste Mal dabei und haben die Erfahrung als sehr wertvoll empfunden, weshalb wir auch dieses Mal mit machen!

​Letztes Jahr fand der Tag unter dem Motto „menstruation matters to everyone, everywhere“ [Menstruation ist wichtig für alle – überall].
Ganz frei haben wir uns dadurch inspirieren lassen und haben eine neue Seite für die Homepage gestaltet.
Teil der Seite war eine Übersicht über die Geschichte der Menstruation, eine Umfrage, eine besondere Rabattaktion und als besonderes Geschenk gab es ein Freebook, mit dem die Hela nachgeschneidert werden kann.
Dies soll sozialen Projekten ermöglichen, Stoffbinden für noch mehr Menschen verfügbar zu machen (z.B. für wohnungslose Frauen).  

Dieses Jahr hat der MHday das Motto „education“, was wir mit Bildung übersetzen.
Deswegen richten wir dieses Mal unsere Aufmerksamkeit auf Mädchen und junge Frauen und ihren ganz eigenen Herausforderungen, denen sie in der Schule begegnen. 

Die ganze Woche wird es hier im Blog um den MHday gehen, und am Samstag gibt es eine kleine Vorschau, auf all die Überraschungen für den Sonntag! 

Wer nichts verpassen will, folgt uns einfach auf Twitter oder Facebook


Insgesamt kommen mehr als 400 Organisationen zusammen, um diesen Tag zu feiern und ihre Aktionen mit der Welt zu teilen. Dazu gibt es eine Übersicht auf deren offiziellen Seite.

Gemüse mit Feta

​Heute gibt es eine weitere wunderbar schnelle Zubereitungsart: Gemüse mit Feta!

​Gut dafür geeignet sind: 
Zucchini
Süßkartoffel
Karotten
Kartoffeln 

Das geschnittene Gemüse mit etwas erhitzbarem Öl in eine Schale oder direkt auf das Backblech geben und beides gut mischen. Nach Geschmack klein geschnittenen Knoblauch dazu geben.
Den Feta mit den Finger zerkrümeln und über das auf dem Backblech ausgebreitete Gemüse streuen und bei ca. 200 °C in den Ofen geben.

Sobald der Käse bräunt, die Temperatur auf ca. 150 °C runterstellen und bis zur gewünschten Weichheit des Gemüses backen.
Danach nach Geschmack salzen und pfeffern.

Anmerkungen:
Zucchini sollten nicht vor dem Backen gesalzen werden, da sie dadurch bitter werden können. 

Gemüse kann unterschiedlich schmecken, je nachdem wie es geschnitten wird. Zucchini mag ich z.B. sehr gerne in feine Scheiben gehobelt, Süßkartoffeln lieber in größeren Spalten. 

Geht natürlich auch ohne Käse, dann hat man einfach Ofengemüse! 🙂