Eine kleine Umfrage!

Die Mooncup Hersteller:innen bezeichnen den kleinen Cup mit B den großen Cup mit A. Wir finden das wenig einleuchtend und suchen deshalb für unsere Kundinnen und uns eine Eselsbrücke.

Wie kannst du dir die Größen des Mooncups am besten merken?
Wir freuen uns über einen Klick in unserer Umfrage!

Crumble!

​Der schnellste Weg zu Kuchengefühl im Mund ist, Crumble zu machen!

​Crumble heißt: In eine Auflaufform kommt Obst und darüber kommen Streusel (die auf Englisch Krümel, also crumbles heißen).
Das ganze kommt in den Ofen und dann in den Bauch.
Am besten mit Sahne. 

Weil es bei Backrezepten doch etwas wichtiger ist, die richtigen Mengenangaben zu nutzen, empfehlen wir, ein gutes Streuselrezept in den einschlägigen Portalen zu suchen.
Da dieses Rezept so wenig Zutaten braucht, hat man oft schon alles Zuhause. Und falls keine Butter/Alsan da ist, können die Streusel sogar mit einem neutral schmeckenden Pflanzenöl wie Sonnenblume oder Raps gemacht werden.

Die beliebtesten Varianten bei den Kulmine Frauen sind Crumbles mit:
Äpfeln, Heidelbeeren, Brombeeren und Rababer!


Eine kleine Atemübung

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​Dem Bauchnabel erlauben beim Ausatmen zur Wirbelsäule geatmet zu werden, ist eine sanfte Art den Beckenboden zu aktivieren, mich zu zentrieren und die Wirbelsäule sich aufrichten zu lassen. Ich kann in den Rücken loslassen wie in eine Stuhllehne oder einen Baum; ich fühle mich geschützt und kann mich deshalb verletzlicher zeigen.

​Um die Übung durchzuführen, nutze einen ruhigen Moment und stelle dich schulterbreit und locker in den Knien hin. Das geht gut, indem die Außenkante der Schultern parallel mit der Außenkante der Füße sind.
Nimm wahr, wie deine Füße den Boden berühren. Am besten gelingt das barfuß, mit Socken oder ganz flachen Schuhen. Erlaube das Loslassen in die Erde und das Aufrichten in den Himmel. Erlaube dem Atem frei zu fließen.
Stell dir nach einer Weile vor, wie sich mit dem Ausatmen der Bauchnabel sanft Richtung Wirbelsäule bewegt.
Wenn du das ein Weile gemacht hast, nimm wahr, wie diese sanfte Bewegung mit dem Beckenboden zusammenhängt und wie es dich entspannt und aufrichtet.


Wie Kulmines hergestellt werden – Teil 1

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​Wir schreiben es immer wieder auf unserer Homepage – Kulmines werden von Hand hergestellt in einem kleinen Familienunternehmen in Osnabrück. Aber was für Vorgänge liegen hinter diesem Satz? Und wie genau wird z.B. eine Kulmine-Binde mit Flügeln hergestellt?

​Alles fängt an mit mehreren riesigen Rollen Stoff. Die liegen im Stofflager und damit sie ausgerollt werden können, braucht es natürlich einen großen Tisch!Den gibt es im Zuschneideraum – er ist von allen Seiten zugängig, nur am Kopf nicht, da hat er nämlich eine Halterung für die Stoffrollen. Zwei Mitarbeiterinnen rollen den Stoff ab und ziehen ihn über den Tisch, um ihn dann von der Rolle zu schneiden. Das passiert zwei Mal, denn Kulmine-Binden haben ja zwei Lagen Stoff um sich herum.
Nun beginnt der schönste Teil des Vorgangs: Der Stoff wird glatt gestreichelt, damit keine Falten in den Kulmines landen. Der weiche Stoff unter den Fingern fühlt sich übrigens mit jeder Farbe anders an – und verbreitet auch eine ganz andere Stimmung, wie er da ausgebreitet vor einem liegt!

Nachdem der Stoff glatt ist, beginnt die Zeit der Aufzeichnung. Die Kulmines werden nämlich mit einer Schablone einzeln auf den Stoff übertragen. Jede Ecke Stoff wird dabei ausgenutzt, damit möglichst wenig Stoffreste entstehen. So werden z.B. oft Tangaeinlagen oder Mini-Slipeinlagen in den Lücken aufgezeichnet. Die Kulmine-Binden werden nun mit Moltonstoff befüllt (der wurde natürlich schon vorher zugeschnitten) und nun zwischen die Lagen aus Flanell gelegt. Mit Stecknadeln fixiert, gehen die Kulmines dann zu einer unserer Näherinnen, um danach im Kulmine-Lager eine Pause zu machen, bis eine Kundin sie bestellt.

Jede Kulmine hat natürlich ihren ganz eigenen Prozess im Entstehen und die Beschreibung der verschiedenen Arbeitsschritte umfasst Dank unseres großen Sortiments mittlerweile schon viele Din A4 Seiten.

Bis bald! :)

Das Kulmine-Team verabschiedet sich in die Osterpause. Nach den Feiertagen geht es weiter mit dem Blog!

Wenn das alte Ich zerstäubt

Lange hab‘ ich mich gesträubt
Endlich gab ich nach
Wenn das alte Ich zerstäubt
Wächst das neue nach
Und so lang du das nicht hast
Dieses Stirb und Werde
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.

J. W. Goethe

Falls hier noch mehr dazu zu sagen ist. Coverbild optional

Quelle: ggf Link oder Nennung des Autors

In Bewegung kommen

Seit Jahren versuche ich in Bewegung zu kommen. 2014 habe ich es sogar zu meinem Motto gemacht – und das mit einigen kleinen Erfolgen.
Mein Ziel war: Ich will zu einer Bushaltestelle rennen können, ohne das Gefühl zu haben, dass ich danach sterben muss. Am Ende war es eine Begegnung wegen etwas ganz anderem, welche mir ermöglichte, dieses Ziel zu erreichen …

​Der Heilpraktiker bei dem ich wegen eines seit Jahren schmerzenden Fußes in Behandlung war, schlug mir die Teilnahme an einem Kurs vor, den er das erste Mal umsetzte. Es war ein ganz besonderes Bewegungsangebot für mich. Aber erstmal zeigte bei mir alles auf Alarm – das klang nämlich ziemlich genau wie Sportunterricht an der Schule. 

Und Sportunterricht war eine der Gründe, warum ich überhaupt keine Lust auf Bewegung hatte. Zu sehr hatte ich mich entblößt gefühlt, zu sehr hatte sich die Angst vor spöttischen Bemerkungen in mir eingegraben, bis ich im Sportunterricht alles tat, außer mich zu bewegen. Lieber hörte ich eine blöde Bemerkung für mein Herumschleichen statt rennen – denn das wählte ich immerhin selbst.

Aber wie lange wollte ich diese Angst noch in mir herum tragen? Und wie lange wollte ich erstarrt bleiben? Angefangen hatte ich sowieso schon längst – mit einfacher aber tief wirksamer Bewegung mit Petra und Henk und mit großen Schritten hin zum freien Tanzen in der sicheren Umgebung der Seminare.Warum also nicht einfach diese vielleicht einmalige Chance ergreifen und zu dem Kurs des Heilpraktikers gehen?

Es stellte sich heraus, dass es die beste Idee von 2014 war – nach der ersten Stunde, in der ich hoch skeptisch aus der Umkleidekabine kam (die auch noch genauso aussah und roch wie alle Schulumkleiden, in denen ich je gewesen war), erlebte ich meinen Körper mit all seinen Muskelgruppen ganz neu. Über die nächsten Wochen staunte ich, wie meine Fähigkeiten mit jeder Woche mehr wurden.Und dann endete der Kurs.
Und damit alle Motivation weiter zu machen. Natürlich habe ich weiter Bewegung in den Seminaren gehabt – aber irgendwie steckte ich mal wieder fest.

Bis vor einiger Zeit die Ausrichtung der Seminare noch einfacher und direkter wurde, noch mehr Grundlagen vermittelt wurden. Und dann ging es mit diesen Übungen ganz einfach jede Nacht vor dem Schlafen gehen eine kleine Übungsrunde zu machen. Ein guter Anfang für… mehr Bewegung!

Und zwar im Sommer – als ich das Schwimmen für mich entdeckte und man mich mit einem Mal jeden Abend 20 Minuten zügig Richtung Badesee wandern sah. Und das nachdem ich morgens schon die gleiche Strecke zum Wachwerden gelaufen war und um an einem schönen Ort Tai Chi Übungen machen zu können!

Am Anfang begleitete mich Angst, dass ich plötzlich keine Kraft mehr haben könnte. Ich bin deswegen immer nur am Rand entlang geschwommen. Aber nachdem ich meine Runden nach und nach erweiterte, bemerkte ich – ich vertraue meinem Körper, mich direkt über den See zu bringen. Ich habe die Kraft und die Fähigkeit in mir und all die alte Angst lasse ich am Ufer zurück. Die Angst wollte nicht am Ufer zurück bleiben. Sie schwamm mit mir – und das über den ganzen See. Wir haben uns ein bisschen unterhalten.
Was wenn ich einen Krampf bekomme?
Was wenn plötzlich ein Ungeheuer von unten meine Füße verschlingen will? 
Was wenn meine Arme plötzlich müde werden? 
Oder noch schlimmer: Was wenn eine Wespe im Wasser schwimmt? 

Als ich am anderen Ufer angekommen war, war die Angst still und ich stolz.

Jetzt* wird es langsam Herbst und ich weiß nicht, wie oft ich noch im See baden kann, aber das was mein Körper über den Sommer geschafft hat und die tiefe Freude und Lust am Bewegen, die ich entdeckt habe – und das Vertrauen, dass ich meinem Körper nun entgegen bringe, dass ich ihn herausfordern und an Grenzen bringen darf und dass mir das gut tut – das nehme ich mit in den Herbst.
Und bin gespannt, was als nächstes an Bewegung auf mich zu kommt!

*Der Text entstand im Sommer 2016


Auf der Jagd nach dem goldenen Stern

Die meisten Menschen suchen Anerkennung, Bestätigung, Spiegel. Bis man erkennt, dass all das in einem selbst liegt, sucht man im Außen danach.

​Werden wir oft für Sachen, die wir gut machen, gelobt, tun wir sie später für Lob, statt, wie es Kinder machen, aus reiner Freude und Entdeckergeist.
Was wir aber sehr wohl ausdrücken können, ist unsere Freude über das, was andere Menschen machen. Wenn es uns berührt, freut, belebt, inspiriert, können wir das ausdrücken und es ist eine Bestätigung für den anderen.
Bekommen wir viel Lob für konformes Verhalten, aber keine Bestätigung für unser Sein, laufen wir Gefahr, uns zu verhalten, um Lob zu bekommen.
Diese Art Lob wird von Eltern oft eingesetzt, um ihre Kinder das machen zu lassen, was sie selber wollen. Als Erwachsene sind wir dann leichter manipulierbar. Dagegen stärkt die beschriebene Art der Bestätigung die Selbstständigkeit.